Selbstfürsorge beginnt im Kleinen: in Momenten, in denen wir kurz innehalten und spüren, was wir wirklich brauchen. Das Selbstfürsorge-Buch, herausgegeben von Heike Hermann, versammelt dazu die Stimmen von zehn erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten – jede und jeder mit einem eigenen Zugang zum Thema. Christian Firus zeigt, wie Selbstmitgefühl entsteht und warum es so schwer ist, freundlich mit sich selbst zu sein. Irmtraud Tarr schreibt über die Kunst des Loslassens, während Barbara und Udo Röser behutsam erklären, wie wir unser verletztes inneres Kind versorgen können. Cornelia Dehner beschreibt, wie alte Muster im Gehirn zu „Autobahnen“ werden – und wie wir durch Achtsamkeit neue Pfade einschlagen können. Heinz-Peter Röhr widmet sich dem konstruktiven Umgang mit Ärger und Wut, Elisabeth Raffauf erklärt, was Angst uns sagen will. Udo Rauchfleisch bietet praktische Perspektiven für den Umgang mit „schwierigen“ Menschen, Mechthild Schroeter-Rupieper macht Mut, Verluste zu betrauern. Und Brigitte Dorst und Verena Kast zeigen, wie Resilienz wächst und warum Hoffnung eine entschiedene Wahl sein kann. Im Zusammenklang der Stimmen entsteht ein warmes, illustratives Arbeitsbuch, das ermutigt, Selbstfürsorge nicht als Wellness, sondern als tägliche Haltung zu leben: liebevoll, klar, alltagstauglich. Ein Buch, das Raum öffnet für innere Freundlichkeit, Veränderung und Regeneration.
Heike Hermann (Hg.)
Das Selbstfürsorge-Buch
Warum unser Gehirn Beziehung braucht
Patmos Verlag 2025
EUR 20,00