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Moment by Moment

Frühlings-Ausgabe 01/2026

SchönSein – was uns strahlen lässt

Mit Eva Baumann, Andreas de Bruin, Ajahn Jayasaro, Jung-mok Sunim, Christian Klucker, Susanne Krämer, Ursula Maria Lang, Heike Mayer, Bettina Plattner, Ariadne von Schirach, Gert Scobel, Stéphane Stahl, Jan Teunen, Sebastian Wehrle, Kathleen Wermke, Sevilay Wilhelm, Christiane Wolf und vielen anderen.

14,80 

Im Frühling werden die Tage länger und heller, unser Blick wird weiter – nach innen wie nach außen. Ein guter Moment sich zu fragen: Was lässt mich eigentlich strahlen? Genau darum kreist unsere Augabe „SchönSein“ – jenseits aktueller Schönheitsideale.

Auf diese Beiträge dürfen Sie sich freuen:

„Das Schöne ist unverlierbar. Und es wartet immer genau dort, wo wir gerade sind. Denn das, was wir Schönheit nennen, ist immer schon Teamwork: das, was ist, und unser Blick, der es erkennt. Dabei ist, was uns wahrhaftig schön erscheint, immer auch unschön – oder zumindest fragwürdig.“
(Ariadne von Schirach)

Ariadne von Schirach beschreibt im Leitartikel, wie Schönheit Richtung geben kann und unseren Blick schärft – nicht nur in ästhetischer, sondern auch aus ethischer Sicht. Und Gert Scobel lädt uns in seiner Kolumne ein, das Unperfekte zu umarmen: Wabi-Sabi statt Perfektion – unvollkommen, vergänglich, wunderschön. Diese Ausgabe führt Sie zu unterschiedlichen Quellen von Ausstrahlung als etwas, das wächst, wenn wir aufmerksam hinsehen.

„Mein Gedanke war nie, die Tradition durch die Moderne zu brechen, sondern beide miteinander zu verbinden. Ich wollte die Tracht noch stärker mit dem Menschen verknüpfen. Wenn jemand florale Tattoos trägt und in einer Tracht mit floralen Mustern steckt, ist das für mich eine Symbiose. Ich liebe es, wenn das Model mit der Tracht verschmilzt.“ (Sebastian Wehrle)

Der Fotograf Sebastian Wehrle inszeniert Schwarzwald-Ikonen mit frischem Blick, zwischen Tradition und Gegenwart. In seinem Atelier im Schwarzwald sprechen wir mit ihm über den richtigen Moment, Bollenhüte, lebende Bienenkleider, geschmückte Kühe und Ziegen – und darüber, wie er Tradition und Naturverbundenheit in einer modernen Bildsprache vereint.

„Ein Ziel ist, den Sänger ganz zu erfassen und an den Punkt zu bringen, dass er vollständig in die Sache eintaucht. Das bedeutet eigentlich das Gegenteil von Selbstverwirklichung, nämlich sich selbst zu vergessen. (Christian Klucker)

Ein Highlight dieser Ausgabe ist unser Gespräch mit dem Chorleiter Christian Klucker, Gründer des renommierten Vokalensembles incantanti aus der Schweiz, über die Kraft gemeinschaftlichen Singens, über Atem, Resonanz und das, was entsteht, wenn Menschen sich aufeinander einstimmen.

Die Kunst bei sich selbst anzukommen mit Hochschulprofessor und Achtsamkeitsforscher Andreas de Bruin; 9 Fragen an den Schönheitschirurgen Stéphane Stahl, der sein Alter akzeptiert, aber nicht jede Falte oder jedes graue Haar zelebriert; und Natur, Handwerk und echtes Erleben als Unterricht der Zukunft mit der Meisterfloristin Eva Baumann – weitere Themen dieser Ausgabe:

  • Im Auge des Betrachters: Wie wir im Alltag wieder staunen lernen zeigt Christiane Wolf in ihrem sehr persönlichen Beitrag: mit Achtsamkeit, Entschleunigung und bewusster Sinneswahrnehmung die kleinen Wunder des Lebens neu entdecken. Eine Einladung, Schönheit nicht als Luxus zu betrachten, sondern als Quelle von Verbundenheit und innerer Balance.
  • Waldtherapie: Neue Studien zeigen: Zeit im Wald senkt Stresshormone, stabilisiert den Blutdruck und stärkt das Immunsystem. Die Waldtherapie nutzt diese Effekte und verbindet sie gezielt mit Übungen. Warum der Aufenthalt im Grünen messbare Auswirkungen auf Körper und Psyche hat und was das für Prävention und Gesundheit bedeutet, erfahren Sie im Beitrag von Ursula Maria Lang.
  • Als Tochter türkischer Einwanderer verbindet Sevilay Wilhelm persönliche Erfahrung mit politischem Denken: Migration, Care-Arbeit und gesellschaftliche Machtverhältnisse prägen bis heute ihre Haltung. Als Ökofeministin arbeitet sie an der Schnittstelle von Klimagerechtigkeit, Wirtschaft und Gleichstellung.
  • Verbundenheit als Schlüssel zur Hoffnung: Wie können Achtsamkeit und Verbundenheit zu mehr Resilienz und nachhaltigem Handeln führen, fragt Susanne Krämer von der Universität Leipzig und zeigt: Wer sich sich selbst, anderen und der Natur bewusst zuwendet, entwickelt nicht nur Mitgefühl – sondern auch umweltbewusstes Verhalten und neue Zuversicht.
  • Außerdem die Kolumne von Heike Mayer, Mindfood, unser Reingelesen mit einem Literatur-Nobelpreisträger und vieles mehr.

Weitere Highlights:

  • Schönheit rettet die Welt: Im Interview sprechen Bettina Plattner und Jan Teunen darüber, warum ästhetische Erfahrung mehr ist als Geschmackssache, wie sie Menschen berührt und verbindet – und warum wir gerade in herausfordernden Zeiten neue Räume für Wahrnehmung, Sinn und Gestaltungswillen brauchen: als Gegenentwurf zur Mittelmäßigkeit und Impuls für Gesellschaft und Wirtschaft.
  • Wo Sprache beginnt: Die Entwicklungspsychologin Kathleen Wermke hat die melodische Struktur früher Babylaute erforscht und entdeckt, warum Neugeborene im Ton ihrer Muttersprache weinen und weshalb Sprache lange vor dem ersten Wort beginnt: in der Beziehung zur Mutter – und im vertrauten Rhythmus ihres Herzschlags.
  • Außerdem: Warum eine Schnecke langsam, aber nie zu spät kommt, erklärt die koreanische DJ-Nonne Jung-mok Sunim; Yellow Page Teachings von Ajahn Jayasaro; sowie zahlreiche Termine und Events in unserem On & Off sowie in unserer Rubrik Kurse und Termine.

Unser Cover hat wieder die französische Künstlerin Carole Hénaff mit Herzblut und Symbolkraft gestaltet. Unsere Abonnenten erhalten mit ihrer Ausgabe das Covermotiv als exklusive Postkarte.

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