Manchmal braucht es nur einen Satz. Für eine Karte, eine Signatur, einen Zettel am Spiegel. Oder um ein Gespräch in eine andere Richtung zu bringen. Diese Seite versammelt 137 kurze Achtsamkeitssprüche aus moment by moment, alle unter 110 Zeichen.
Es sind Zitate aus Interviews und Beiträgen unserer Hefte seit 2016, jeweils mit Name, Funktion und Fundstelle. Kurz heißt hier nicht beliebig: Jeder dieser Sätze stammt aus einem längeren Gedankengang, den sich im Heft nachlesen lässt.
Kurz, aber nicht beliebig
„Du bist der Himmel. Alles andere ist nur das Wetter.” Acht Wörter von Pema Chödrön, und der ganze Gedanke steht. Solche Sätze funktionieren, weil sie ein Bild geben statt einer Anweisung. Andere sind schlicht praktisch: „Glaube nicht alles, was du denkst.”
Wenn Sie ein Zitat zu einem bestimmten Anlass suchen, hilft der Umweg über das Thema oft schneller als die Suche nach Kürze. Die thematischen Sammlungen finden Sie über die Übersicht Achtsamkeit: Sprüche und Zitate.
137 kurze Achtsamkeitssprüche
Kreativität braucht Pausen, Zeit und viel Energie. Das ganze Leben ist Vorbereitung dafür.
Laut dem Buddha dient die Praxis der Achtsamkeit dem Lindern von Leiden.
Unser Leben in seiner ganzen Fülle leben.
Mit der Erweiterung unseres inneren Raumes hören wir gleichzeitig auf, uns ständig Sorgen zu machen.
Der Humor erfreut sich nicht an den Dingen, obwohl sie unvollkommen sind, sondern weil sie unvollkommen sind!
Liebe sagt, ich bin alles. Weisheit sagt, ich bin nichts – zwischen diesen beiden fließt mein Leben.
Wir tragen unsere Emotionen offen im Gesicht, selbst wenn wir sie gerne verbergen würden.
Es ist nahezu unmöglich, das Lachen gänzlich zu unterdrücken.
Es gibt Leute, die vor der Unbeständigkeit Angst haben, bei mir trifft das Gegenteil zu.
Wer wachsen will, muss Altes loslassen können, um sich wieder neu mit sich selbst und anderen zu verbinden.
Zwischen unserer Vorstellung und dem, was wirklich passiert, gibt es unendlich viele Möglichkeiten.
Lernen ist ein existenzielles Bedürfnis, das sich ohne Druck und Zwang am besten zeigt.
Für viele Jugendliche ist es, als ob sie eine ganz neue Sprache, eine ganz neue Umgangsform erlernen würden.
Noch ist keineswegs ausgemacht, ob es wirklich immer mehr in Richtung achtsame Gesellschaft geht.
Mir erscheint es wichtig, auf die Stille zwischen und in den Geräuschen, den Klängen und dem Lärm zu hören.
Dankbarkeit gilt heute als eine der machtvollsten Kraftquellen für ein glückliches, erfülltes Leben.
Das große Potenzial von Achtsamkeit ist, dass es ein vom materiellen Konsum unabhängiges Wohlbefinden stärkt.
Es gibt keine höhere Aufgabe für uns Menschen als Menschlichkeit.
Blicke einem Fremden in die Augen und entdecke, dass es keine Fremden gibt.
Das wesentliche Geschenk im Innersten von jedem Geschenk ist Gelegenheit. Alles Übrige ist nur die Verpackung.
Alles beginnt mit unserer persönlichen Art, zu arbeiten, zu konsumieren oder mit Geld umzugehen.
Freude ist viel größer als Glück. Glück ist abhängig von äußeren Umständen, Freude nicht.
Erfahrungen sind nur Erfahrungen. Es kommt darauf an, wie wir sie bewerten.
Du bist der Himmel. Alles andere ist nur das Wetter.
Dieser Augenblick ist der vollkommene Lehrer, und zu unserem Glück ist er bei uns, wo immer wir sind.
Alles was dir Probleme bereitet, alles, was dich irritiert, das ist dein Lehrer.
Liebevolle Güte, Mitgefühl und Erkenntnis – das ist das Allerwichtigste im Leben.
Sei ruhig, freundlich und klar. Dies ist das Wertvollste, was wir Menschen lernen, lehren und meistern können.
Wenn Licht auf einen Diamanten fällt, wird es dadurch auch nicht wertvoller. Licht bleibt Licht.
Menschen sind nicht unsere Feinde. Es sind Diskriminierung, Diktatur, Gier, Hass und Gewalt.
Wir glauben oft, dass uns etwas hilft, was uns aber in Wirklichkeit schadet.
Die Stille fördert verdrängte Bedürfnisse und ungelebtes Leben zutage.
Es geht um Innehalten und bewusstes Handeln – im Persönlichen, im Sozialen und im Politischen.
Ich war jahrzehntelang in der sogenannten Freiheit gefangen – im Gefängnis hat die Freiheit mich gefunden.
Der bewusst geführte Dialog mit dem eigenen Inneren fördert auch die Dialogfähigkeit im Außen.
Mein Motto: Mach! Tu! Schieb’s nicht auf!
Having no destination I am never lost.
Meine Scheune ist abgebrannt, nichts verdeckt mehr die Sicht auf den Mond.
Wo gehen wir denn hin? Immer nach Hause.
Die Geburt ist eine Geburt und keine Krankheit.
My sach die gat / Als es oben schtat – Meine Geschicke werden von oben bestimmt.
In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung.
Man kommt nirgends an, außer bei sich selbst.
Es geht nicht um mich. Ich habe das zwar initiiert, aber ich bin nur teilhabend an etwas viel Größerem.
Schule ist dazu da, das Gelingen zu organisieren, und nicht, das Misslingen zu dokumentieren.
Man muss sich Auseinandersetzungen stellen, sonst erreicht man nichts.
Die Meditation hilft uns, zu erkennen, dass man unmöglich wissen kann, was als Nächstes passieren wird.
Die große Freiheit besteht darin, zu wissen, dass wir im Geiste und im Herzen frei sind.
Wenn dein Mitgefühl dich selbst nicht einschließt, ist es unvollständig.
Um zu erkennen, was wirklich wahr ist, müssen wir der Situation mit der Linse der Achtsamkeit begegnen.
The real meditation practice is how we live our lives from moment to moment to moment.
Im Prinzip gilt: Je mehr subjektive Freiheit ich empfinde, umso zufriedener bin ich.
Alles ändert sich ständig, einschließlich dem, was gerade als Antwort auf den Moment angebracht ist.
Lebe einfach. Ein einfaches Leben ist sehr hilfreich. Zu viel Luxus ist ein Hindernis für die Praxis.
Das Verblüffende: Der Feind im eigenen Kopf kann sich als Beschützer herausstellen.
Wir brauchen ein neues Paradigma, das auf Mitgefühl, Zuwendung und Dialog beruht.
Nur tiefes Vertrauen kann die Grenzen des Denkens annehmen und aushalten.
Mit der Meditation kann ich mich nicht im Schnelltempo zu einem tollen Menschen machen.
Zu sterben und zu wissen, dass man ein gutes Leben geführt hat, fühlt sich wie das schönste Geschenk an.
Erziehung ist ein Prozess, in dem beide Seiten wachsen und dazulernen – die Eltern und die Kinder.
Kinder einfach Kinder sein lassen – auch das ist eine Form der Achtsamkeit.
Je weniger Angst man haben will und je stärker man Angst vermeidet, desto größer kann sie werden.
Jede Frau, die für ihre Rechte eintritt, verändert die Welt.
Es geht nicht darum, dass jemand noch schneller im Hamsterrad ist und den Stress „wegmeditiert“.
Bevor auf einmal Maschinen das Zepter übernehmen, sollten wir klarstellen, was uns Menschen ausmacht.
Keine Angst vor Fehlern – es gibt keine
Ein paar Stunden lang nichts zu tun, bedeutet, ins ganz, ganz tiefe Wasser rauszuschwimmen.
Lass das Schöne, das du liebst, das sein, was du tust.
Jenseits von Richtig und Falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.
Du bist kein Tropfen im Ozean. Du bist der ganze Ozean in einem Tropfen.
Es gibt Messergebnisse, die zeigen, dass schon ein paar Minuten Praxis einen Nutzen bringen.
Es war noch nie so wichtig, die Botschaft zu verbreiten, dass Wohlbefinden tatsächlich gelernt werden kann.
Leo Tolstoi meinte, das Glück hinge nicht von den äußeren Dingen ab, sondern von der Art, wie wir sie sähen.
Alle Formen von Glück sind auf Ihre Weise "richtig", keine besser oder schlechter
Gerade Mitgefühlsmeditation stärkt die Fähigkeit, Konflikte besser zu lösen und einander näherzukommen.
Besonders unsere sozialen Kontakte tragen dazu bei, die körperliche und mentale Gesundheit zu fördern.
Sobald das Ich-Zentrum und seine Unterscheidungen vergessen sind, fließen Berge wie Wasser in der Stille.
Eine Krise ist stets verbunden mit einer Situation der Entscheidung.
Die Freiheit, frei zu sein, bedeutet zuallererst, nicht nur von Furcht, sondern auch von Not frei zu sein.
Die Fähigkeit, zu beobachten, ohne zu bewerten, ist die höchste Form der Intelligenz.
Vertrauen ist wie die Luft zum Atmen. Solange alles in Ordnung ist, bemerken wir sie gar nicht.
Der Tod fragt mich: „Warum bist du hier? Was hast du gegeben, was hast du gelernt?
Reich zu sein, kann bedeuten, immer mehr zu haben oder immer weniger zu brauchen.
Es scheint immer unmöglich, bis es getan ist.
Ohne Freundschaft ist das Leben nichts.
Was brauche ich? Einfach nur diese Frage zu stellen, ist eine sehr wirkungsvolle Selbstmitgefühlsübung.
Minipausen sind für mich „Minuten der Achtsamkeit“. Und ich baue sie bewusst in meinen Alltag ein.
Dein Eindruck, wie dich dein Partner behandelt, hat immer eine größere Bedeutung als Hormone und Geilheit.
Ich wäre dumm, nicht glücklich zu sein.
Ich glaube nicht an positives Denken, sondern an realistisches Denken.
Im heiligen Raum des eigenen Herzens die grundlegende Freiheit bewahren.
Egal welche psychische Störung wir uns anschauen, sie würde nicht existieren, würden wir nicht denken.
Muße ist, wenn man ganz ohne Ziel und Zweck die Seele baumeln lässt.
Solange wir leben und atmen, sind wir unfertig – und das ist völlig in Ordnung. Perfektion ist ein Mythos.
Wir wissen, dass die achtsamkeitsbasierten Verfahren extremes Potenzial haben, was mentale Gesundheit angeht.
Im Austausch lassen sich viele Phänomene besser einordnen, weil andere sie auch schon erlebt haben.
Das Gefühl von Heimat, das reine Sein, ist nicht abhängig von Orten oder Menschen.
Wir müssen unserem Geist Signale der Sicherheit senden, da wir von Natur aus auf Alarm geschaltet sind.
Die Erwachsenen haben mehr Macht und daher auch die Verantwortung für die Qualität der Beziehung.
Das Liebespaar ist das Fundament und die Energiequelle Nummer eins für die ganze Familie.
Erst die Akzeptanz unserer eigenen Sterblichkeit verleiht unserem Leben Kraft und Würde.
Perfekte Eltern wären nicht menschlich. Der Druck auf die Kinder wäre viel zu hoch.
In unserem Gleichsein verbinden wir uns, in unserer Verschiedenheit wachsen wir.
Das Leben ist zu kurz, um es mit langweiligen Dingen zu verplempern.
Wir denken zu viel und fühlen zu wenig. Dringender als der Technik bedürfen wir der Menschlichkeit.
Nur der Tag bricht an, für den wir wach sind.
Ohne Magie wäre diese Welt nicht zu ertragen.
Vertrauen ist eine Oase im Herzen, die von der Karawande des Denkens nie erreicht wird.
Die Verantwortung für das eigene Leben, das eigene Glück zu übernehmen, macht so unglaublich frei.
Die globalen Herausforderungen bewältigen wir nicht, indem wir sagen: „Sag mir, was ich tun soll!
Ich glaube nicht ans Zurückgehen. Es geht immer nur voran.
Wenn der Verstand zur Ruhe kommt, erhöht sich die Konzentration
Liebe den ersten Tag vom Rest deines Lebens!
Präsent zu sein bedeutet, nicht wegzulaufen, sondern zu bleiben, selbst im heftigsten Feuer.
Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.
Niemand ist ein Experte, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen oder um Führung geht.
Wenn es deinem Herzen gleich ist, ob du kommst oder gehst, bist du angekommen.
Auf mich selbst achtend, achte ich auf den anderen. Auf den anderen achtend, achte ich auf mich selbst.
Wir sind ständig von sexuellen Bildern umgeben, und doch spricht niemand offen und konkret über Sex.
Bin ich ganz da – für das Wunder dieses Augenblicks?
Wer in die Wüste geht und wiederkehrt, ist nicht mehr derselbe.
Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großes Glück.
Was immer wir nicht in Liebe umarmen können, hält uns gefangen.
Jeder Mensch möchte einfach nur gesehen werden, geliebt werden, so wie er ist.
Im Wesentlichen sind das Gehirn und das autonome Nervensystem keine getrennten Akteure, sondern Tanzpartner.
Vor der Angst zu fliehen, bedeutet nur, sie zu verstärken.
Wie das Sprichwort sagt: Nicht nur dem Leben Tage hinzufügen, sondern den Tagen Leben.
Alles hat seine ureigene Schönheit, aber nicht jeder bemerkt sie.
Die eigentliche Frage ist: Was ist wirklich wichtig? Für mein Leben – und für die Welt?
Letztlich geht es darum, es zu tun. Es einfach zu machen. Was soll schon passieren?
Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.
Vertraue darauf, die Erkenntnis selbst zu sein, statt zu versuchen, jemand zu werden, der etwas erkennt.
Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
Wie können wir so praktizieren, wie können wir unser Leben so gestalten, dass wir frische Blumen bleiben?
Glaube nicht alles, was du denkst.
Per aspera ad astra. Durch die Mühsal zu den Sternen.
Die Freude ist in jedem Augenblick bereits vorhanden – wir müssen nur aufhören, sie zu verdecken.
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